Wie war das mit dem DSL Anschluss
Da ich wusste, es steht ein Umzug an, war mein Gedanke: "Bleib bei der Telekom, da kannst Du sicher sein, dass alles klappt."
Mittlerweile ist mir klar, das war falsch!
- Wir haben innerhalb unseres Ortes einen Umzugsauftrag für
Analog Anschluss und DSL Anschluss beim T-Punkt erteilt. Der dortige
Mitarbeiter weißt darauf hin, bei der Auftragsbestätigung
darauf zu achten, dass DSL mit angegeben ist, da dies manchmal
vergesssen wird.
- Die Auftragsbestätigung kommt zeitgleich mit dem Techniker,
der die Neuinstallation durchführt. Es ist kein DSL vermerkt.
- Ich suche den T-Punkt auf. Ein weiterer
Mitarbeiter klärt mich auf, dass beim Umzug nie DSL gleich
mit umzieht, da man ja gar nicht weiß, ob im neuen Haus DSL
verfügbar ist?! Egal, ich bin immer noch guter Hoffnung, dass wir
ganz schnell wieder DSL bekommen. Es wird geprüft und man stellt
fest 16.000er DSL ist möglich. Aber da der Umzugsauftrag noch
nicht abgeschlossen ist, kann noch kein Neuauftrag für DSL
aufgenommen werden. Ich bitte um Benachrichtigung, sobald dies
möglich ist.
- 2 Wochen später, Freitag Nachmittag, ruft mich ein dritter
Mitarbeiter des T-Punktes an. Er ist ganz aufgelöst und
zerknirscht, da sich seit 2 Wochen niemand um mein Anliegen
gekümmert hätte. Er entschuldigt sich vielmals und er will
sich am gleichen Tag nochmal melden, um mir mit zu teilen, ob
ein Neuauftrag möglich sei. Ich beruhige den Mann und sage er
müsse sich Freitag Nachmittag jetzt Kein Bein ausreisen. Mir
würde eine Antwort bis nächsten Mittwoch vollkommen
ausreichen.
------------ Das war das letzte Lebenszeichen eines Telekom Mitarbeiter ------------------------
- Nach 3 Monaten ohne DSL habe ich bei 1&1 einen Auftrag
erteilt. Der Auftrag wurde Samstags erteilt am darauffolgenden Feitag
hatte ich DSL.
- Meine Telekom Rechnung wird übrigens trotz Umzugauftrages
und Installation bei der neuen Adresse immer noch an unsere alte
Adresse geschickt!?
- Von der Telekom haben wir jetzt nur noch einen Analog Anschluss,
der aufgrund IP Telefonie immer nur 16,95 Euro Grundgebühr
kostet. Ich konnte mich aber noch nicht überwinden ganz auf IP
Telefonie umzusteigen.
- Am 12.10.07 hatten wir dann eine Störung auf der Telekom
Leitung. Anrufer konnten uns nicht hören. Bei Rufnummern Anzeige
oder wenn wir den Anrufenden erkennen konnten, wenn er etwas sprach
haben wir über IP Telefonie zurück gerufen. Ich habe am
gleichen Tag die Störstelle angerufen. Nach ca. 12 Minuten in der
Warteschlange war ich dann beim Verkauf gelandet, statt bei der
Störung.Das würde manchmal passieren! Der Mitarbieter wollte
mich dann in die Warteschlange für Störungen weiter
verbinden. Ich bat ihn darum mein Anliegen auf zu nehmen und
weiter zu leiten.
- Am 13.10.07 erfolgt ein Rückruf mit einer Terminvereinbarung
für den 15.10. ab 13:00 Uhr. Ein Techniker müsse Vorort nach
dem Problem schauen.
- Der Techniker prüft, bekommt aber die Telefone auch nicht
zum Funktionieren. Sein Ergebnis, es müsse an unserer Fritzbox
liegen und dafür sei die Telekom ja nicht zuständig. Die
Arbeit müsse nun leider in Rechnung gestellt werden.
- Als ich abens nach Hause komme funktioniert wieder alles, ohne
das nach dem Besuch des Techniker noch irgendetwas an unserer
Konfiguration geändert wurde?!
- Zusammenfassung:
- 16,95 Euro monatlich Grundgebühr
- 4 Tage mit defekter Analog Leitung
- Ein Techniker, der zusätzlich Geld kosten soll, obwohl bei uns kein Verschulden vorliegt
- Eine Leitung, die ohne weiteres Zutun plötzlich doch wieder funktioniert!
Ergebnis:
Die Analog Leitung wird gekündigt und wir nutzen zukünftig nur noch IP Telefonie.
- Mitte Dezember 2007 habe ich den entsprechenden Auftrag mit
Rufnummernübernahme an 1&1 gefaxt. Trotz mehrerer Erinnerungsmails kam bis
heute keine Antwort.
- Fazit:
Bei Neukunden ist man immer schnell, für Bestandskunden hat man keine Zeit und
keinen Service. Dies ist wohl bei allen Telekomunikations Anbieter so, egal ob
Telekom, 1&1 oder wer auch immer...